Ist Ihr Unternehmen ein attraktiver Arbeitgeber?

Für Unternehmen nimmt die Arbeit­geber­attrak­tivi­tät an Bedeu­tung zu

Fachkräfte für attraktive Unternehmen

Im Arbeitsmarkt­report 2019 der Deutschen Industrie- und Handels­kammer gibt fast jedes zweite der antwor­tenden Unter­nehmen an, dass es offene Stellen länger­fristig nicht besetzen kann, weil es keine passenden Arbeits­kräfte findet17. Die Konse­quenzen sind direkt spürbar. So gaben in einer reprä­sen­tativen Umfrage der DZ Bank fast die Hälfte der befragten 800 deutschen Mittelständler an, wegen des Fach­kräfte­mangels auf Umsatz verzich­ten zu müssen. Teil­weise konnten IT-/ Digitali­sierungs­projekte nicht realisiert werden18.

Doch nicht nur für die Unterneh­mens­spitze wirkt sich der Fach­kräfte­mangel negativ aus. In einer Umfrage geben fast die Hälfte der befragten Arbeit­nehmer an, den Fach­kräfte­mangel im Job zu spüren19. Mitar­beiter müssen in den meisten Fällen erheb­liche Mehr­arbeit leisten18.

Diese Umstände machen es den Unter­nehmen nicht leicht, neue Mitar­beiter zu gewinnen. 85% der mittel­stän­dischen Unter­nehmen geben an, einen erhöhten Aufwand in der Mitarbei­ter­rekru­tierung zu haben18. Eine empirische Studie von Hays zeigt, dass sich die Attrak­tivität des Arbeit­gebers zum zentralen Erfolgs­faktor für die Rekrutierung entwickelt20.

Gerade in Zeiten, die vom Fach­kräfte­mangel und somit hohem Wett­bewerbs­druck geprägt sind, können besondere Anreize für den Mitar­beiter darüber entscheiden, welchem Unter­nehmen er nach einem positiv ver­laufenen Bewer­bungs­gespräch eine Zusage erteilt. Laut einer Studie glauben Unter­nehmen, dass ihren Mitar­beitern Benefits, wie flexible Arbeits­zeiten, Home-Office-Möglich­keiten, ein erfolgs­abhän­giger Bonus, die betrieb­liche Alters­vorsorge und die Gesund­heits­vorsorge bzw. angebo­tene Sport­programme wichtig bzw. besonders wichtig sind21.

Durch Gesundheitsangebote steigern Unter­nehmen allerdings nicht nur ihre Attrak­tivität, sondern auch die Leistungs­fähigkeit ihrer Mitar­beiter. Die betrieb­liche Gesund­heits­förderung reduziert die psy­chische Belas­tung am Arbeits­platz und beugt Krank­heiten, wie Depres­sion und Burnout, vor.